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Der Trailer zum Film!
Diakonin/ Diakon - Unser Tun redet _ unser Wort handelt!
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Weißt DU, was ein Diakon/ eine
Diakonin ist?
Diakoninnen und Diakone, so ist im Film zu erfahren, übernehmen
Aufgaben in allen sozialen Arbeitsfeldern, wie der Behinderten- oder Altenhilfe.
Sie sind vornehmlich in kirchlichen, aber auch in staatlichen Einrichtungen
tätig, sie leisten Basisarbeit und übernehmen Leitungsaufgaben, sie arbeiten im
In- und Ausland. »Diakoninnen und Diakone geben Menschen, die ihr Leben nicht
aus eigener Kraft eigenverantwortlich gestalten können, fachlich-qualifizierte
Zuwendung. Das ist eine Arbeit, die nötig ist und Sinn stiftet«, so Axel Schulz.
Als Diakon und Dozent kennt Axel Schulz sich bestens aus mit allen Aspekten der
Ausbildung und den Berufsfeldern der Diakone. Deshalb hat er die Texte für den
Film
geschrieben, die von dem Bielefelder Schauspieler Benjamin Armbruster gesprochen
werden. Jan Merlin Friedrich, für Kamera und Schnitt zuständig, ließ es sich
dennoch nicht nehmen, an den Sätzen herumzufeilen. »Mit 21 Jahren bin ich in dem
Alter der Bewerber und kann einschätzen, was bei jungen Menschen
ankommt.«
Der komplette Film ist gegen Kostenbeitrag hier
erhältlich. 
| Vortrag von Rainer Nußbicker anlässlich des Epiphanias-Seminars
Gerechtigkeit – aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen
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Ein spannender Arbeitstitel, den ich im folgenden in drei, bzw. vier Schritten
entfalten möchte:
1. Zu den Begriffen Gerechtigkeit, Behinderung, diakonische Hilfen
für Menschen mit Behinderung
Gerechtigkeit und Gemeinschaft sind zwei untrennbar
miteinander verbundene Begriffe, denn Gerechtigkeit kann ja nur hergestellt
werden innerhalb eines Sozialsystems, dem man zugehört. Dabei können wir sehr
unterschiedliche Betrachtungsweisen einnehmen, vom kleinsten Sozialsystem –
nehmen wir die Familie – bis zur weltweiten Betrachtung, die ich unter der
Uno-Konvention noch erläutern werde.
Zugehörigkeit zu einer definierten Gemeinschaft ist also Voraussetzung für
die Entscheidung und Bewertung dessen, was gerecht sein könnte, unabhängig vom
persönlichen Empfinden dessen, was gerecht sei oder ungerecht (Ackermann/ Hartz
IV). Dabei ist die Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit und Gleichheit von
besonderer Bedeutung. Mein Eindruck ist, dass allzu oft Gleichheit gemeint ist,
wenn von Gerechtigkeit die Rede ist. (Über die Frage des Egalitarismus bzw. des
Nonegalitarismus wäre ein weiteres Seminar anzusetzen.) Nach Johann Christoph
Lichtenberg ist ‚Die beste Gleichheit, die der Mensch verlangen kann, der
erträglichste Grad an Ungleichheit’. Ich soll sprechen über Menschen mit
Behinderung, die sind gesetzlich definiert, ich komme später darauf
zurück. mehr >
| Vortrag von Hans Schmidt anlässlich des Epiphanias-Seminars
Gerechtigkeit – was ist das? Eine ethische Provokation
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1. Gerechtigkeit - ein vieldeutiger
Begriff
Die Wochenzeitung „Die Zeit“ schrieb vor kurzem in einem Artikel
unter der Überschrift „Der deutsche Widerspruch“: „Längst gibt es eine Flut
unterschiedlicher Gerechtigkeitsbegriffe: Generationengerechtigkeit,
Chancengerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Zeitgerechtigkeit,
Geschlechtergerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit“. Und , so der Artikel weiter:
„Je heftiger die Deutschen in den vergangenen Jahren über Verteilung stritten,
desto mehr neue Kategorien (von Gerechtigkeit) wurden erfunden. Doch das hat -
so die Schlussfolgerung - viele Deutsche zu Verlierern gemacht, denn nach
irgendeinem Gerechtigkeitskriterium kommt fast jeder zu kurz: Rentner und
Jugendliche, Arbeitslose und gut verdienende Steuerzahler, Kinderreiche und
Kinderlose, Frauen und Männer. Müssten die meisten Menschen da nicht einfach
glauben, - so die Frage - , es gehe immer ungerechter zu im
Land?“ mehr >
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